Veena Malik wipes the floor with Mufti Sahib

Die pakistanische Schauspielerin, Entertainerin und Menschenrechtsaktivistin Veena Malik wurde, nach ihrer Teilnahme an der indischen Sendung Big Boss, einem Big Brother ähnlichen TV-Format, auf dem pakistanischen Sender Express News TV in der Sendung Frontline interviewed. Das Interview geriet ziemlich schnell zu einem Frontalangriff auf die 26-jährige Schauspielerin, als der zugeschaltete Mufti Sahib sie wegen ihres Auftritts in der Big Boss Show „unmoralischen“ und „unislamischen“ Verhaltens wegen angreift. Spätestens an dem Punkt an dem er ihr vorwirft, nicht einmal ihre eigenen Kinder würden später ein Bild ihrer Mutter auch nur betrachten wollen, wird geht es hat unter die Gürtelline. Der darauffolgende Wutausbruch von Frau Malik ist nicht nur verständlich, sondern auch treffend. Offenbar empfindet das auch der Mufti so, der über weite Teile ob der Schelte eher hilflos als kämpferisch wirkt.


Ich bewundere den Mut von Veena Malik. Sich in einem Land, in dem Politiker ermordet werden, weil sie sich für Religionsfreiheit einsetzen, so für seine Rechte einzutreten, ist tapfer.

Dem Mufti, der mehrmals sagt, dass es ihm um das Ansehen seines Landes in der Welt ginge, sei gesagt: Leute wie er schaden dem Ansehen Pakistans in der Welt viel mehr als Veena Malik, denn sie sind es die erst den Eindruck erzeugen, Pakistan sei eine rückständige Steinzeitgesellschaft. Die Menschen in der restlichen Welt begrüßen viel eher das bunte, moderne Pakistan von Veena Malik. Selbst wenn diese bei Big Brother auftritt.